Virtual Reality und Gamification – sinnvoll und nutzbar für Industrie 4.0? Und welche Rolle hat der Mensch noch in dieser neuen Konstellation?

Spielend lernen – spielend arbeiten. Was beim Lernen durch Interaktion unterstützt und motiviert, lässt sich ebenso in die Arbeitswelt übertragen. Vor allem in der Fertigung, wenn der Mitarbeiter als Dirigent der Produktion zunehmend die Bereiche Kundenorientierung und Flexibilität übernimmt.

Interaktion zwischen Mensch und Maschine – spielerisch motivierende Benutzerschnittstellen entlang der Fertigungskette, ausgerichtet auf Effizienz und Teamwork führt zu einer größeren Zufriedenheit jedes einzelnen Mitarbeiters und somit auch zu einer höheren Wertschöpfung.

Wie aber müssen die Systeme aussehen und gestaltet werden, damit eine ideale Unterstützung zwischen Mensch und Maschine gewährleistet ist? Hier sind insbesondere die Nutzerschnittstellen gefragt. Beispiele und gute Ansätze aus der Welt der Spieleentwickler, die viele Probleme bereits äußerst effektiv gelöst haben, können hilfreich sein. Die Softwareunternehmen finden hier wie auch in vielen anderen technisierten Lebensbereichen nützliche Elemente, die eine industrielle Gamification und Virtual Reality zur Integration in Anwendungen für Fertigungslandschaften im Industrie 4.0-Zeitalter adaptierbar sind.

Im Mittelpunkt der Open Conference auf der IT & Business 2016 stehen brandaktuelle Themen, so z.B. „Virtual Reality – spielend fertigen auf dem Weg zu Industrie 4.0“. Um die Bandbreite dieses Themas mit unterschiedlichen Facetten zu präsentieren, findet am Mittwoch, den 05.10.2016 von 13-14:00 Uhr auf dem Forum Planung, Produktion und Personal eine Podiumsdiskussion unter Leitung von Dr. Christine Lötters statt.

Unter anderem nehmen daran teil: Dr.-Ing. Miriam Schleipen – Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung, Burkhard Röhrig – GFOS mbH, Uwe Kutschenreiter – ams Solution AG und Karl Heinz Gödde – asseco Solutions AG. Weitere Diskutanten sind im Gespräch.

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6 Gedanken zu “Virtual Reality und Gamification – sinnvoll und nutzbar für Industrie 4.0? Und welche Rolle hat der Mensch noch in dieser neuen Konstellation?

  1. Roman Rackwitz schreibt:

    Gutes Thema. 🙂 Wichtig wird (IMHO) vor allem sein, dass den Teilnehmer/Zuhörern aber auch klar ist, dass das Hervorrufen von spielerischer Faszination bei den Mitarbeitern erst einmal nichts mit Technologie zu tun hat. Was ich damit meine ist also, dass alleine der Einsatz von Virtual Reality, eine Story und Aufgabe nicht der Schlüssel sind, um Gamification nutzbar zu machen. VR & AR können definitiv technologische ‚Enabler‘ sein, um Gamification zu transportieren. Dafür muss Gamification aber natürlich erst einmal im Produktionsprozess geschaffen werden.
    Viel Erfolg bei der Veranstaltung. Sehr cool!

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    • Salira schreibt:

      Vielen Dank. Finden wir auch. Auf dem Podium in Stuttgart wird es um die schrittweise Einführung modernen Technologien, wie eben Virtual Reality in der Fertigung gehen. Gamification ist der Gedanke im Hintergrund. Freizeit- und Fertigungswelt verschwimmen immer mehr. Dies aber eben nicht, indem man einfach Bausteine der einen Welt (Gaming) in die andere überträgt, sondern indem man genauer hinschaut und bewusst Technologien aussucht, die die Fertigung von morgen erleichtern. Und eine solche Technologie ist richtig eingesetzt, Virtual Reality. Sie motiviert die Mitarbeiter und erleichtert den Arbeitsprozess. Last but not least begleitet sie Mitarbeiter und Unternehmen aktiv auf dem Weg in Richtung Industrie 4.0. Das ist das Ziel! Gruß, Dr. Christine Lötters

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